Die chinesische Schrift wurde zirka 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung erfunden. Die Philosophie und Weisheit aus dem Reich der Mitte ist wahrscheinlich noch viel älter. Dies zeigt sich am chinesischen Schriftzeichen für Krise 危机 (Wéijī). Es besteht aus zwei gegensätzlichen und doch eng verbundenen Zeichen. Wie beim bekannten Symbol Yin und Yang.

Im Wort Krise steht 危(wéi) für Gefahr und Risiko, welches durch eine Krise ausgelöst wird und tief prägt. Zusätzlich weisst das Zeichen 机 (jī) auf die Chancen und Gelegenheiten hin, welche nach einer Krise darauf warten gepackt zu werden.

Die Krise rund um COVID-19 steht auch unter diesen Gesichtspunkten in nichts nach. Die gesundheitlichen Risiken und Gefahren, gerade für Risikopatienten, sind beträchtlich. Der einhergehende, fast weltweite Lockdown stellt die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft gleichermassen vor neue Herausforderungen.

Unternehmen, welche bislang aus unterschiedlichen Gründen auf Homeoffice bewusst verzichtet haben, mussten diesen Wandel in einem Tempo angehen, welches aufhorchen lässt. Die als selbstverständlich erachtete Anwesenheit des Gesundheitspersonals und anderer relevanter Berufe wie Chauffeure, Reinigungskräfte und Verkäuferinnen wurden mit dem längst überfälligen Respekt gewürdigt. Unnötige Reisen mit Flugzeug und Auto wurden reduziert und es wurde eher mal das Fahrrad hervorgenommen oder ein Spaziergang genossen.

Zahlreiche Berichte in den Medien über die verbesserte Luftqualität und Tiere, welche sich wieder blicken lassen, stürmen aktuell das Web.

Nun entscheiden sich verschiedene Regierungen den Lockdown wieder etwas zu lockern. Noch ist nicht klar, wo und wie das in den einzelnen Ländern umgesetzt wird.

Mit der Lockerung der Auflagen stellt sich auch die Frage nach den Chancen. Welche positiven Entwicklungen haben wir auf Grund der Krise selbst erfahren? Wie sieht es in unserem Umfeld aus? Einfach wieder so tun, als ob nichts gewesen wäre? Damit würden wir die Chancen nicht am Schopfe packen und sie entgleiten lassen.

Mein persönlicher Wandel wegen COVID-19 führte dazu, dass ich heute fast täglich mit dem Fahrrad in mein Büro fahre oder mir an einem Abend einen schönen Spaziergang nach Hause gönne. Ich schenke mir Zeit in der Natur. Zusätzlich nutze ich die Gelegenheit meine eher sitzende Tätigkeit sportlich zu bereichern. Auch ein Telefonat mit Freunden und Familie gewinnt an noch mehr Wert und wird nicht mehr als selbstverständlich erachtet. In meinem ganzen Tun und Handeln bin ich präsenter.

Traurige Umstände im Bekanntenkreis schärften auch das Bewusstsein, Dinge nicht aufzuschieben, sondern hier und jetzt zu geniessen. Wenn wir heute leben, liegt ein gehaltvoller Lebensweg vor uns.

Als Chance sehe ich aber auch die Erkenntnis, dass trotz allen technischen Möglichkeiten, nichts über den persönlichen Kontakt geht. Wir sind Menschen und brauchen die Interaktion miteinander. Sich dieser Erkenntnis bewusst zu sein, lehrt uns, unseren Mitmenschen freundlicher, zugewandter nicht zu Letzt demütiger zu begegnen.

Jede Person begegnet der Situation, wie wir sie wegen COVID-19 erleben, unterschiedlich. Wie wir mit Ereignissen und den zukünftigen Chancen umgehen, ist so individuell wie jeder einzelne Mensch. In unserem Coaching tragen wir Ihrer Einzigartigkeit Rechnung und begleiten Sie auf Ihrem persönlichen Weg, wie Sie im Leben Herausforderungen meistern und neue Möglichkeiten für Sie entdecken können.

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